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Die Lebens- und Aufenthaltsqualität
einer Stadt ist stark davon abhängig, wie der Verkehr und die Kommunikation
in und zu ihr gestaltet ist. Der in den Städten stattfindende Verkehr
galt lange als charakteristischer Ausdruck individueller wie kollektiver
Mobilität, als ein Signum der Moderne. Doch längst geht es nicht
mehr nur darum, wie schnell und komfortabel wir, der Container im
Hafen oder die Email-Nachricht von A nach B kommen. Die Verknappung
der fossilen Brennstoffe wie die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs
(Lärm, CO2-Emmissionen, Stau) zwingen heute zu einer Neuorientierung
der städtischen Mobilität, die dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit
Rechnung trägt. Dennoch gilt es, bei dieser Entwicklung wirt-schaftliches
Wachstum und Arbeitsplätze im Focus zu behalten sowie die unterschiedlichen
Bedürfnisse der Stadtbewohner und ihre soziale Teilhabe an der Stadtgesellschaft
zu berück-sichtigen. Nicht zuletzt ist die Mobilitätskultur geprägt
vom Stadtgefüge, von der Architektur, den öffentlichen Räumen und
städtebaulichen Dimensionen. Neue Mobilitätskonzepte müssen in räumlichen
Strukturen gedacht werden und in eine integrierte Stadt- und Ver-kehrsplanung
münden, die neben den eigenen urbanen Transferanforderungen auch
die regionalen und globalen Entwicklungen einbezieht. Wie aber kann
ein neues Leitbild für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt realisiert
werden? Führen die Idee der intermodalen Fortbewegung oder die Ersetzung
fossiler Brennstoffe durch Elektrotechnik erfolgreich in die mobile
Zukunft? Welche Rolle spielen politische Programme, wirtschaftliche
Interessen und individuelle Mentalitäten?
Seien Sie mobil, kommen Sie zu uns, hören und reden Sie mit. Wir
freuen uns auf Sie!
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